Kategorie: Social Media


Letzte Woche lief mir ein interessantes kleines Tool über den Weg: Der FakeFollower Check von socialbakers. Mit dem Tool kann in Sekundenschnelle festgestellt werden, ob die eigenen Follower bei Twitter echte Nutzer sind bzw. wie hoch der Anteil von fragwürdigen Profilen ist, die einem selbst folgen.

Das Tool

Erreichbar ist das kostenlos nutzbare Tool über die Webseite von socialbakers. Es muss lediglich der Name eines Twitter-Profils eingegeben werden und schon kann es losgehen.

Angewandt auf mein eigenes Twitter-Profil (also @bmutschler) wird mir als Ergebnis geliefert, dass 3% der Twitter-Profile meiner Follower Fake-Profile oder leer sind ("fake or empty"), 22% der mir folgenden Profile sind inaktiv ("inactive") und 75% sind gute Profile ("good") – zumindest gemäß der Analysen von socialbakers. Für das Twitter-Profil der Webseitenverbesserer (@quarterloop) sehen die Zahlen ähnlich aus.

Einschätzung

Das Werkzeug ist ein interessantes kleines Helferlein. Insbesondere da das Tool nicht nur zur Überprüfung des eigenen Twitter-Profils eingesetzt werden kann sondern auch zur Überprüfung beliebiger anderer Twitter-Profile. So kann beispielsweise die Qualität von Retweets oder Erwähnungen besser eingeschätzt werden.

Trotzdem sind die Ergebnisse in jedem Fall mit Vorsicht zu genießen. Von den mir als "fake or empty" präsentierten Twitter-Profilen kenne ich doch einige namentlich oder sogar persönlich. Konkret sind es – zumindest bei mir - meist leere Profile hinter denen aber durchaus echte Nutzer stecken (z. B. Studierende). Insbesondere die Unterscheidung zwischen Fake-Profilen/leeren Profilen und inaktiven Profilen scheint mir sehr ungenau bzw. algorithmisch schwierig zu bestimmen.

Wer sich für die Details der algorithmischen Berechnung interessiert: Die Details gibt es hier.


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Unser Themen-Blog rund um das Thema "Digitalisierung und Digitale Transformation“

Die Digitalisierung überrennt Gesellschaft, Unternehmen und jeden Einzelnen von uns mit unvorstellbarer Dynamik und Wucht. Während manche Auswirkungen in unserem Alltag sichtbar und spürbar sind, bleibt vieles andere vage und im Verborgenen. Das Bild eines Eisbergs beschreibt diese Situation treffend. Wir sehen v. a. das, was über der Wasseroberfläche zu erkennen ist. Das jedoch, was unterhalb des Wasserspiegels verbleibt, ist weitestgehend unbekanntes Land. Dieses unbekannte Land greift das Blog „Ereignishorizont Digitalisierung“ auf. Es geht um Neuland-Missverständnisse, Gar-Nicht-So-Weit-Weg-Zukunftsfantasien und What-the-Fuck-Momente. Sicher selektiv. Immer auch subjektiv! Besondere Zielgruppe sind Entscheider und Gestalter der Digitalisierung und Digitalen Transformation.


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